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Donnerstag, 8. November 2012

Walküre von Craig Russel

Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Audio); Auflage: 1 (24. April 2010)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 378574160X
  • ISBN-13: 978-3785741603
  • Originaltitel: Valkyrie
  • Größe und/oder Gewicht: 14 x 12,6 x 1,8 cm 

Kurzbeschreibung

Im Hamburger Rotlichtviertel wird ein britischer Popstar tot aufgefunden, von Messerstichen zerfetzt. Hat der Engel von St. Pauli wieder zugeschlagen, ein Serienkiller, der vor zehn Jahren seine blutige Spur durch Hamburg zog - und der nie gefasst wurde? Hauptkommissar Jan Fabel hat seine Zweifel. Denn es scheint, dass dieser Fall mit anderen Dingen in Zusammenhang steht, die scheinbar gar nichts damit zu tun haben. Dem Tod eines serbischen Gangsters. Der Ermordung eines Journalisten in Norwegen. Und einer Legende aus der Zeit des Kalten Krieges. Drei jungen Frauen, die zu professionellen Killern ausgebildet wurden. Man nannte sie die Walküren, nach den Kriegsmaiden der nordischen Sage. Damals kämpften sie für den Staatssicherheitsdienst. Doch heute töten sie für Geld. Und aus Rache..

Meine Meinung:
Ich finde das Hörbuch sehr gut erzählt und die Geschichte ist auch sehr interessant. Viele Wege die sich treffen, allerdings auch sehr verwirrend und  nicht ganz so leicht zu folgen. Auch haben die Walküren zig Namen und ich habe einzelne Titel nochmal anhören müssen um sicher mitzubekommen welche Walküre nun gemeint war.

Anna ist zudem etwas nervig, aber es hält sich in Grenzen.
Mir gefällt  auch die Erklärungen wie die Tote der Opfer ausgesehen haben und wie die Tatorte aussehen.  Es gibt nichts über ein gutes Hörbuch beim Arbeiten.

Von mir gibt es 4 **** Sterne

Dienstag, 6. November 2012

Der Ursprung des Bösen von Jean-Christophe Grangé

Produktinformation

  • Audio CD
  • Verlag: Bastei Lübbe (Lübbe Audio); Auflage: 2 (24. August 2012)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3785746016
  • ISBN-13: 978-3785746011
  • Originaltitel: Le Passager
  • Größe und/oder Gewicht: 14,2 x 12,6 x 2 cm 


Kurzbeschreibung

Ein Thriller wie ein Höllenritt - diabolisch und bis zur Schmerzgrenze fesselnd Mathias Freire leidet unter einer rätselhaften Krankheit. Sobald er in Stress gerät, fällt er in Ohnmacht. Und wenn er das Bewusstsein wiedererlangt, ist er ein anderer: Ein neues Ich hat sich formiert, mit einer neuen Vergangenheit, einem neuen Lebensschicksal. Währenddessen sucht die Polizei nach dem Täter einer Serie von Ritualmorden, die allesamt in der Nähe Freires verübt wurden, ohne dass man ihm etwas nachweisen kann. Und wenn nun doch er der Mörder ist? Auf sein Gedächtnis ist kein Verlass. Freire muss einen Weg finden, um seine Vergangenheit zu rekonstruieren. Doch die Suche nach seiner wahren Identität wird zu einem entsetzlichen Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint.

Meine Meinung:
Ich war wie gefesselt und wollte dieses Hörbuch gar nicht von den Ohren nehmen. Es ist wirklich spannend und faszinierend wie er seinem alten Ich immer näher kommt und wer er alles war und was er da getan hat. Auch die Morde erwecken die Lust sich über diese Mythen zu informieren.

Die beiden Sprecher haben sehr angenehme Stimmen und es ist wirklich schön anzuhören.

Was mich aber sehr wirklich sehr geärgert hat ist das offene Ende. Hat der Mörder Überlebt? Was ist mit Freires geschehen? Sind die Unterlagen verloren? Wie geht es mit Orpheus und Eurydike weiter? Finden sie zusammen ?

Von mir gibt es 5 ***** Sterne

Sonntag, 19. Juni 2011

Des Abends eisige Stille von Susan Hill

 Ein sehr trauriges Hörbuch ohne Happy End... 4 **** Sterne

kulturnews.de

Susan Hill schreibt Thriller, die eigentlich keine sind. Viel wichtiger als die Krimihandlung sind in Ihren Büchern die Rahmenhandlung, die Charaktere ihrer Handelnden und vor allem die Atmosphäre, die den Leser trügerisch in Sicherheit wiegt, um dann in eine englische Kleinstadthölle zu kippen. Ein kleiner Junge verschwindet im idyllischen Lafferton. Der Ermittler Simon Serrailler erkennt Parallelen zu einem zurückliegenden Verbrechen. Dabei hat Serrailler eigentlich genug mit seinen eigenen Dämonen zu kämpfen, so dass die Hatz nach dem Täter zu einem persönlichen Alptraum gerät. Wer sich auf Susan Hill einlässt, wird mit einem spannenden, beunruhigendem Psychoroman belohnt. (am) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

Susan Hills Krimi hat viele feine Wendungen und setzt ganz auf die Psychologie seiner Protagonisten. Johannes Steck hat ihn kongenial als Hörbuch eingelesen. (Hamburger Abendblatt)

Kurzbeschreibung

In der englischen Stadt Lafferton verschwindet ein Junge auf dem Weg zur Schule. Spurlos. Chefinspektor Simon Serrailler versucht mit seinem Team sein Bestes, doch alle Ermittlungen scheinen im Sande zu verlaufen.Simon Serrailler versucht in Venedig auf andere Gedanken zu kommen und mit dem Tod seiner Kollegin Freya Graffam klarzukommen, als ihn ein Anruf aus seiner Heimat erreicht: Seine schwerstbehinderte Schwester Martha liegt auf der Intensivstation und ringt mit dem Tod. Kaum ist Simon zurück in seinem Heimatstädtchen Lafferton, lastet neben den privaten Problemen auch schnell wieder beruflicher Druck auf dem Polizeichef.

Der 9-jährige David Angus wartet am frühen Morgen vor dem Haus seiner Eltern darauf, zur Schule abgeholt zu werden, als er zuletzt gesehen wird. In der Schule kommt er nie an, niemand hat den Jungen gesehen, niemand weiß, wo er sein könnte. Die Polizei findet keinerlei Anhaltspunkte. Es gibt weder Zeugen noch Spuren. Vieles spricht dafür, dass der Junge das zufällige Opfer eines Kindesentführers geworden ist.

Simon und seine Truppe versuchen alle Hebel in Bewegung zu setzen, aber die Spur ist längst kalt. Derweil droht Davids Familie an diesem Schicksalsschlag zu zerbrechen, und da auch die Ermittlungen kaum Neues ergeben, kann auch Simon das Leid der Familie nicht verringern.

Und auch privat geht es weiterhin turbulent zu. Nachdem seine behinderte Schwester sich kurzzeitig wieder erholt hat, stirbt sie völlig unerwartet. An Simon nagen Zweifel: Ist sie wirklich eines ganz natürlichen Todes gestorben? Oder hat vielleicht jemand nachgeholfen? Oder geht sein kriminalistisches Denken schon mit ihm durch? Zu allem Überfluss taucht dann noch eine Frau aus Simons Vergangenheit auf, die ihn bedrängt...

Über den Autor

Susan Hill, geboren 1942 in Scarborough, hat zahlreiche Romane, Jugendbücher, Hörspiele und Sachbücher veröffentlicht. Mit ihren Kriminalromanen eroberte sie eine große Fangemeinde. Susan Hill lebt heute mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in einem Landhaus in Gloucestershire.Johannes Steck, geb. 1966, ist als Schauspieler einem großen Fernsehpublikum bekannt. Seit 2004 widmet er sich verstärkt seiner Leidenschaft, den Hörbüchern, und hat schon Büchern von Simon Beckett, Ken Follett, Markus Heitz u.v.a. seine Stimme geliehen.

Samstag, 11. Juni 2011

Der Augensammler von Sebastian Fitzek

Sehr gut gelesen, allerdings ohne irgendwelche "bösen Beschreibungen".
Es reicht deshalb nur für 4 **** Sterne

Kurzbeschreibung

Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer. Doch das Grauen endet nicht: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der │Augensammler╩ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine blinde Physiotherapeutin, die angeblich in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen kann. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandel.

So gut wie tot von Peter James

Ein sehr interessantes Hörbuch der sich auch um den Anschlag im September 2001 dreht. Allerdings gefällt mir hier das ständige hin und hergespringe von Gegenwart und Vergangenheit nicht so.
Daher 2 ** Sterne

Kurzbeschreibung

Stirb solange du kannst
Zwei Frauenleichen die eine wird in einem Abwasserkanal in der Nähe von Brighton gefunden, die andere aus einem schlammigen Fluss in Australien gezogen. Und doch hatten beide Frauen etwas gemeinsam: Sie waren mit ein und demselben Mann verheiratet. Dieser Mann, ein Kleinkrimineller aus Brighton, kam bei den Anschlägen im September 2001 in New York ums Leben. Während Detective Superintendent Roy Grace sich auf die Suche nach einem Toten macht, rennt in Brighton eine junge Frau um ihr Leben. Auch sie verbindet etwas mit Ronnie Wilson

Mittwoch, 8. Juni 2011

Ohne ein Wort von Linwood Barclay

Sehr interessante und traurige Geschichte. Von mir bekommt das Hörbuch 4 **** Sterne


Stell dir vor, du wachst morgens auf, und deine Familie ist weg. Einfach futsch, unauffindbar. Du bist 14, hast über Nacht deinen ersten Vollrausch ausgeschlafen, dabei von einem Jungen geträumt. Und jetzt bist du mutterseelenallein ... Ein Vierteljahrhundert später. Cynthia Archer leidet immer noch unter dem Verlust ihrer Familie, die seit dem Morgen vor 25 Jahren verschwunden ist. Inzwischen ist sie selbst verheiratet und Mutter einer achtjährigen Tochter. Von dem Auftritt in einer TV-Sendung erhofft sie sich neue Erkenntnisse, insgeheim sogar ein Lebenszeichen der Eltern und des Bruders. Und tatsächlich passieren mit einem Mal komische Dinge im Leben der Archers. Geschickt konstruiert der Kanadier Linwood Barclay in den 50 Kapiteln seines Psychothrillers "Ohne ein Wort" ein persönliches Schicksal, das sich nach und nach zu einem Albtraum entwickelt. Besonders ist dabei die Erzählperspektive. Hörbuchsprecher Frank Arnold erzählt Cynthias Geschichte aus der Sicht ihres Ehemanns Terry, der Hörer wird dadurch zum Zeuge von Terrys großen Zweifeln, seinen eigenen Recherchen, seinen Hoffnungen und seiner bröckelnden Liebe zu Cynthia. Der Schauspieler, Radiosprecher und Regisseur Arnold macht seinen Job großartig: Er betont fassettenreich und trotzdem unaufdringlich, gibt jeder Figur eine eigene Stimme, ohne dabei verstellt oder zu akzentuiert zu klingen. Die von Linwood Barclay sehr plastisch geschilderten Szenen und Dialoge sind zwar manchmal etwas langatmig, Frank Arnold aber gelingt es, das Hörbuch durchgängig spannend zu halten - über eine Länge von immerhin neun Stunden hinweg. 

Mittwoch, 2. März 2011

Wolfsfährte von Craig Russell


Ich gebe diesem Hörbuch 4 **** Sterne

Aus der Amazon.de-Redaktion

Während Hauptkommissar Jan Fabel aus Hamburg mit seinem Auto durch die vom Horizont bestimmte norddeutsche Landschaft fährt, hört er im Radio ein literaturkritisches Interview. Besprochen wird die historisch-fiktive Erzählung eines Schriftstellers namens Gerhard Weiss, der darin den als pädophil beschriebenen Jacob Grimm diverse Morde in der Nachfolge der von ihm gesammelten Märchen begehen lässt. Der Kritiker wirft dem Mann unlautere Ehrbeschmutzung vor. Der Schriftsteller kontert: „In dem Roman lautet die Rechtfertigung des wahnsinnigen Grimm, er wolle die Wahrhaftigkeit dieser Geschichten am Leben halten. Der fiktive Jacob Grimm gelangte zu dem Schluss, dass Mythen, Sagen und Märchen den Zweck hätten, der Finsternis der menschlichen Seele Ausdruck zu verleihen.“ In seinem neuen Mordfall -- oder besser: in seinen neuen Mordfällen -- scheint es Fabel ausgerechnet mit einem Verbrecher in der Nachfolge des fiktiven Jacob Grimm zu tun zu haben. Denn die bestialischen Morde an Erwachsenen und Kindern, die den geschiedenen Vater einer Tochter auch emotional beschäftigen, wirken zum Teil wie eine Rekonstruktion der Grimmschen Plots. Fabel macht sich auf die Suche -- nicht zuletzt auf die Suche nach einem vor langer Zeit verschollenen Mädchen, auf das der Mörder einen Hinweis hinterlässt. Und er kommt dabei einer familiären Tragödie auf die Spur, die im Verhältnis eines Kinds zu seiner grausamen Mutter ihren Ursprung hat -- und die wie bei Hänsel und Gretel mit einem Ofen endet ....
Wolfsfährte verwendet viel Zeit auf Lokalkolorit -- wobei der Umstand, dass Craig Russell offenbar bemüht ist, den Hamburger Raum, seine Polizeistrukturen und ähnliches zu erklären, einem internationalen Publikum geschuldet ist. Für die Augen deutscher Leser wirkt da manches klischeehaft. Das geht bis in die Namen: Paula Ehlers, Helga Kirsch, Anna Wolff, Fabel, Weiss und Biedermann klingen in diesem geballten Auftreten -- jenseits ihrer teils aufgesetzten Symbolik -- allzu „typisch deutsch“. Auch wirkt manche Schlussfolgerung der Polizisten nicht ganz logisch. So bedeutet die Tatsache, dass das vom Mörder einem Opfer in die Hand gedrückte Papier kein Wasserzeichen trägt, wohl eher, dass es sich um ein handelsübliches Fabrikprodukt handelt. Es bedeutet sicher nicht, „dass unser Freund die Sache durchdacht hat und seine Spuren verwischt“ -- es sei denn, man unterstellt, dass in Deutschland jedermann Papier mit Wasserzeichen verwendet.
Derartige Klischees hemmen etwas den Lesefluss -- was nicht bedeutet, dass die Grundidee nicht zumindest für einiges an Spannung sorgt. --Stefan Kellerer

Kurzbeschreibung

Mysteriöse Verbrechen beunruhigen die Hamburger Bevölkerung, und nur eines scheint die Opfer miteinander zu verbinden: Bei allen finden sich Hinweise darauf, dass der Täter sich gezielt an den Märchen der Gebrüder Grimm orientiert.Hauptkommissar Jan Fabel versucht verzweifelt, hinter das Motiv des Täters zu kommen. Zeitgleich sorgt ein Buch für Furore, in dem der Autor die Behauptung aufstellt, einer der Gebrüder Grimm sei ein Serienmörder gewesen, der nach Motiven der von ihm und seinem Bruder gesammelten Märchen Gewaltverbrechen begangen habe.Konfrontiert mit realen Verbrechen, zugleich aber auch überzeugt von der Kraft der Mythen und Märchen, müssen Jan Fabel und sein Team nach allen Regeln der Kriminalistik vorgehen, um dem raffinierten Täter das Handwerk zu legen.

Klappentext

Mysteriöse Verbrechen beunruhigen die Hamburger Bevölkerung, und nur eines scheint die Opfer miteinander zu verbinden: Bei allen finden sich Hinweise darauf, dass der Täter sich gezielt an den Märchen der Gebrüder Grimm orientiert. Hauptkommissar Jan Fabel versucht verzweifelt, hinter das Motiv des Täters zu kommen. Zeitgleich sorgt ein Buch für Furore, in dem der Autor die Behauptung aufstellt, einer der Gebrüder Grimm sei ein Serienmörder gewesen, der nach Motiven der von ihm und seinem Bruder gesammelten Märchen Gewaltverbrechen begangen habe. Konfrontiert mit realen Verbrechen, zugleich aber auch überzeugt von der Kraft der Mythen und Märchen, müssen Jan Fabel und sein Team nach allen Regeln der Kriminalistik vorgehen, um dem raffinierten Täter das Handwerk zu legen.

Über den Autor

Craig Russell, geb. 1956 in Schottland, war zunächst in der Werbebranche tätig. Anschliessend arbeitete er mehrere Jahre im Polizeidienst, bevor er sich selbständig machte, um Marketingkonzepte für grosse britische Firmen zu entwickeln.